Protokolle des Gemeinderates 2008


 

 

Protokollauszug aus der Budgetgemeindeversammlung
vom 11. Dezember 2008

  • Wasserversorgung - Sanierung 2. Pumpe Balm-Balmberg/ Genehmigung eines Objektkredites von Fr. 25‘000.-: In diesem Frühling musste die Pumpe 1 aufgrund eines Blitzschlages am Motor saniert werden. Dabei hat sich gezeigt, dass eine Sanierung (im Sinne eines Investitionsschutzes) auch bei der 2. Pumpe dringend angebracht ist. Der Antrag wird einstimmig angenommen.
  • Voranschlag 2009:
    M. Ryf erläutert die Zahlen zum Budget 2009. Die Verschuldung nimmt um 18'100.- ab. Die pro Kopf-Verschuldung reduziert sich von Fr. 1'831.- auf Fr. 1'441.-. (liegt etwa im Durchschnitt der Solothurner Gemeinden). Das Budget 2009 weist einen Ausgabenüberschuss von Fr. 4'500.- und die Investitionsrechnung Nettoinvestitionen von Fr. 10'000.- aus.
    Die Budgets der Spezialfinanzierungen Wasser und Abwasser weisen beide einen Verlust aus. Die Abgabe an den Abwasserfonds 2009 fällt in Zukunft weg.
    Folgende Positionen werden kurz erläutert:
    - Die Ausgaben für die Soziale Wohlfahrt werden immer höher.
    - Die Ausgaben für die Schule Günsberg und den Schulbus sinken, weil die Schülerzahlen zurückgehen. In der Kreisschule ist dies nicht der Fall, weil der Schulgeldbeitrag von den Einwohnerzahlen abhängt.
    - Die Ausgaben für den Gemeindestrassenunterhalt ist schwierig zu budgetieren, da es je nach Strenge des Winters zu höheren Ausgaben kommt.
    - Der Kanton verlangt, dass die Gemeinde eine Gefahrenkarte erstellt. Der Bund subventioniert die Gefahrenkarte noch mit 60 %. Weil nur noch das Siedlungsgebiet in der Gefahrenkarte aufgenommen werden muss, hat sich der Gemeinderat entschlossen, diese erstellen zu lassen. Zudem können auch rechtliche Konsequenzen für die Gemeinde erwachsen, sollte ein Schaden (Rutschungen, Steinschlag) geschehen.
    Die Laufende Rechnung sowie die Investitionsrechnung werden einstimmig genehmigt.
  • Festsetzung des Steuerfusses 2009
    a) natürliche Personen: 115 %, wie bisher
    b) juristische Personen: 90 %, wie bisher
    c) Feuerwehrsteuer: 10 % der Staatssteuer, wie bisher, im Minimum CHF 30.00, im Maximum CHF 400.00
    Der Antrag wird einstimmig angenommen.
  • Verschiedenes
    - Schneeräumung: Auf der Balmweid müssen die Sträucher besser zurück geschnitten werden, damit der Schneepflug ohne Behinderung passieren kann.
    - Wahlen: L. Maradan wird sich für die nächste Legislatur nicht mehr zur Verfügung stellen. F. Emmenegger wird bis zur geplanten Fusion das Gemeinderatspräsidium beibehalten.
    - RondoPlus: Die gemeinsame Schulbildung im Unterleberberg hat eine leichte Verzögerung erhalten. Im Moment werden die Statuten definiert. An der Rechnungsgemeindeversammlung im Juni 2009 werden die Statuten vorliegen und zur Abstimmung vorgelegt.
    - Fusion: S. Valli informiert, dass der Bericht der Teilprojektgruppen zurzeit überarbeitet und anschliessend dem Gemeinderat unterbreitet wird. Am 27. Januar 2009 wird es eine Medienorientierung geben. An der nächsten Gemeindeversammlung wird entschieden, ob die Gemeinde an der nächsten Fusionsphase mitmachen wird. Werden alle vier Gemeinden ja zum Fusionsvertrag sagen, wird am 27. September 2009 die Bevölkerung an einer Urnenabstimmung definitiv zur geplanten Fusion Stellung nehmen können. Die Fusion ist auf 1. Januar 2011 geplant. Für F. Emmenegger macht es Sinn, dass die Gemeinde Balm mit den umliegenden Gemeinden fusioniert.
    - Schliessung Borregaard: Ein Einwohner möchte wissen, welche Auswirkungen die Schliessung der Borregaard auf die Wasserkosten hat. F. Emmenegger teilt mit, dass die Unterhaltskosten nicht so gross sind. Man rechnet nicht damit, dass sie erheblich steigen. Günsberg wird sich voraussichtlich an der Wasserversorgung in Balm anschliessen (Zuschusswasser).
    - Einwohnertreffen: 30. August 2009 – Brunch im Tannenheim Balmberg.
    Der Gemeindepräsident bedankt sich für das Erscheinen zur Versammlung und wünscht frohe Festtage und alles Gute im neuen Jahr.

Protokollauszug aus der Gemeinderatssitzung
vom 20. November 2008

  • Zweite Lesung Budget 2009 und Genehmigung z.Hd. GV:
    - Die Heizung im MZG muss dringend in beiden Wohnungen repariert werden. Die Kosten von ca. Fr. 5000.- können noch in der Rechnung 2008 berücksichtigt werden.
    - Die Schulgeldbeiträge an die Sonderschule werden vom Kanton auch in Zukunft nicht subventioniert.
    - Der Gemeinderat diskutiert länger über die vom Kanton vorgeschriebene Gefahrenkarte. Der Balmberg ist nicht davon betroffen, da nur das Siedlungsgebiet aufgenommen werden muss. Die Kosten belaufen sich auf Fr. 10'000.-, wobei der Kanton 60 % übernimmt. Der Gemeinderat beschliesst, diesen Betrag ins Budget aufzunehmen.
    - Die Konzessionsgebührenabgabe der AEK im Betrage von Fr. 7'800.- wird im Budget belassen. Eine Streichung dieser Einnahmen hätte eine Steuererhöhung zur Folge.
    Investitionsrechnung: Die Sanierung der zweiten Pumpe Balm-Balmberg steht an. Die Kosten belaufen sich auf ca. Fr. 25'000.-. Der Gemeinderat beschliesst, diesen Betrag in die Investitionsrechnung aufzunehmen.
    Das Budget 2009 weist einen Ausgabenüberschuss von Fr. 4'500.- und die Investitionsrechnung Nettoinvestitionen von Fr. 10'000.- aus.
    Der Gemeinderat verabschiedet das Budget 2009 zu Handen der Gemeindeversammlung.

Protokollauszug aus der Gemeinderatssitzung
vom 10. November 2008

  • Erste Lesung Budget 2009: Der Gemeindetat überarbeitet anlässlich der Sitzung den ersten Entwurf. Die Konzessionsgebühr von Fr. 7'800.-, über die an der letzten Sitzung diskutiert wurde, wird als Budgetposten aufgeführt. Bei den Steuern wurde der gleiche Ansatz wie im Budget 2008 genommen und eine Teuerung von 2,7 % eingerechnet.
    Ab 1.1.2010 fällt der Beitrag an den Abwasserfonds weg. Die Sanierung des Terrassenbodens im MZG wird aus Spargründen hinausgeschoben. Dank der Überdachung ist die Sanierung nicht vordringend. Die Heizung in den beiden Wohnungen muss sofort durch Elektro Ryf überprüft werden, weil es nicht warm wird. Ausserdem sollen die Fassadenbeschädigungen noch dieses Jahr repariert werden.
  • Delegiertenversammlung ARA: Weil die Delegiertenversammlung der ARA nicht beschlussfähig war, muss der Gemeinderat aller beteiligten Gemeinden zu den Anträgen Stellung nehmen: - Zusatzkredit Fr. 10’000.- für die Erstellung des GEP, Pilotprojekt STORM Fr. 35'000.- sowie das Budget 2009. Die anwesenden Delegierten (aus Balm waren beide Vertreter anwesend) stimmten den Anträgen zu. Der Gemeinderat genehmigt die Anträge einstimmig.

Protokollauszug aus der Gemeinderatssitzung
vom 23. Oktober 2008

  • Einwohnerkontrolle: Die EG Günsberg arbeitet mit der Gemeindesoftware GemoWin. Eine Zusammenarbeit ist grundsätzlich möglich. Eine Auslagerung der Einwohnerkontrolle nach Günsberg vor dem Fusionsbeschluss wird vom Gemeinderat als nicht optimal erachtet. J. Roth hat sich bereit erklärt, die Einwohnerkontrolle zu führen. Sofern es möglich ist, mit einen passwortgeschützten Zugang auf den Server in Günsberg zuzugreifen, kann J. Roth die Arbeiten zu Hause erledigen und die Gemeinde muss keine eigene Software anschaffen. Der Gemeinderat wählt J. Roth einstimmig als Nachfolgerin von H. Feller als Einwohnerkontrollführerin. Sie ist auch verantwortlich für die Registerharmonisierung und Volkszählung.
  • Gefahrenkarte (Schreiben Kanton): Im Schreiben vom 9. Oktober 2008 weist das Amt für Umwelt den Gemeinderat darauf hin, dass die Gemeinde verpflichtet ist, für den Teil Massenbewegung (Rutschung) für das Siedlungsgebiet eine kommunale Gefahrenkarte auszuarbeiten hat. Der Kanton subventioniert die Kosten mit 60 %. Die Gemeinde wird gebeten, die Offerten zur Prüfung beim Amt für Umwelt bis spätestens 9. Januar 2009 einzureichen. An der Gemeindeversammlung vom 8. Dezember 2005 haben es die Gemeinde-versammlungsteilnehmer abgelehnt, die Kosten für eine Gefahrenkarte ins Budget aufzunehmen. Der Gemeinderat beschliesst, an der Budgetsitzung zu beschliessen, ob die Gefahrenkarte erstellt werden soll. Auf jeden Fall werden die Kosten tiefer sein, da der Balmberg nicht miteinbezogen werden muss.
  • Neuer Konzessionsvertrag AEK: Wie aus der Presse zu vernehmen war, werden die Strompreise steigen. Auch die AEK als Netzbetreiber wird die Strompreise erhöhen. Die Gemeinde hat bis jetzt jährlich eine Konzessionsvergütung von ca. Fr. 8'000.- erhalten. Den Strombezügern wurde bis jetzt 1,1 Rp/kWh auf der Stromrechnung belastet und dieser Betrag wurde der Gemeinde ausbezahlt. Neu muss dieser Betrag auf den einzelnen Stromrechnungen der Einwohner ausgewiesen werden. Nach längerer Diskussion entscheidet der Gemeinderat, dass das Budget 2009 abgewartet werden soll, um zu sehen, ob durch das Wegfallen der Konzessionsvergütung ein negatives Ergebnis entsteht. Allenfalls müsste anstelle der Konzessionsvergütung eine Steuererhöhung von mindestens 5 % in Erwägung gezogen werden. Der Gemeinderat wird an der nächsten Sitzung über die weiteren Schritte entscheiden.
    Die AEK schlägt vor, ab 2011 alle Strassenlampen auf dem Gemeindegebiet zu ersetzen. Der Gemeinderat wird aber nur die Lampen erneuern lassen, die defekt sind.
  • 1. Statutenentwurf Rondo Plus: Nachdem die GPK sich auf die Bildung eines Zweckverbandes für die gemeinsame Schule Rondo plus einigen konnte, müssen nun die Statuten erarbeitet werden. Die Gemeinde Riedholz hat zu diesem Zweck eine Arbeitsgruppe gebildet und legt einen überarbeiteten Statutenentwurf vor. Ebenfalls liegt ein Vorschlag von der Gemeinde Kammersrohr vor. Der Gemeinderat nimmt davon Kenntnis.
  • Öffentliche Auflage Ausnützungsziffer: Die öffentliche Auflage zur Erhöhung der Ausnützungsziffer hat vom 19. September 2008 bis 20. Oktober 2008 stattgefunden. Es sind keine Einsprachen eingegangen. Der Gemeinderat nimmt davon Kenntnis und genehmigt das mit den neuen Ausnützungsziffern überarbeitete Bau- und Zonenreglement. Er leitet das Reglement zur Genehmigung durch den Regierungsrat an den Kanton weiter.
  • Festlegung Wahltermine für Gemeinderats- und Behördenwahlen 2009: Im kommenden Jahr finden die Gemeinderats-, Beamten- und Kommissionswahlen statt. Der Gemeinderat einigt sich auf folgende Wahltermine: Gemeinderat am 7. Mai 2009, Beamte (Gemeindepräsident) und Kommissionen am 28. Juni 2009. L. Maradan wird nicht mehr als Gemeinderätin kandidieren.
  • Verschiedenes
    - Genehmigung Schutzzone Fuchsenbrunnenquelle: Nachdem die Dossiers dem Kanton zur regie-rungsrätlichen Genehmigung eingereicht wurden, hat die Gemeinde ein Schreiben vom Amt für Umwelt erhalten. Es wird darin festgehalten, dass die Schutzzone so nicht genehmigt werden kann, weil die Schutzzone verkleinert wurde. Es wird verlangt, dass Färbversuche die Schutzzonenverkleinerung rechtfertigen. Der Geologe Dr. Kruysse hat eine Aussprache mit dem Kanton verlangt.
    - Fusion: S. Valli orientiert über die nächsten Schritte des Fusionsprojektes: Die Projektgruppenleitung ist zurzeit an der Überarbeitung des Berichtes. Bevor er veröffentlicht wird, werden die Gemeinderäte der betroffenen Gemeinden orientiert. Über den Fusionsvertrag soll im Juni 2009 an den Gemeindeversammlungen abgestimmt und an der Urne im September 2009. Die Fusion soll per 1.1.2011 erfolgen.
    - Mittagstisch Günsberg: Der Gemeinderat spricht wiederum einen Beitrag von Fr. 600.- an den Mittagstisch in Günsberg. Von Balm nehmen regelmässig zwei Kinder am Mittagessen teil.





    Protokollauszug aus der Gemeinderatssitzung
    vom 11. September 2008

  • Erhöhung Ausnützungsziffer, öffentliche Auflage: Das Amt für Raumplanung hat die Voranfrage zur Erhöhung der Ausnützungsziffer im Sinne einer begünstigten Siedlungsverdichtung nach innen und den haushälterischen Umgang mit dem Boden positiv bewertet. Hingegen wird einer Aufhebung der Ortsbildschutzzone ohne fachliche Gründe nicht entsprochen. Der Gemeinderat beschliesst, die Erhöhung der Ausnützungsziffern öffentlich aufzulegen.
  • Reparatur Rost Schulbus: Der Schulbus weist eine Roststelle auf. Es wurden zwei Offerten eingeholt. Die Offerte von S. Ellenberger, Niederwil, im Betrage von Fr. 890.- beinhaltet ausser der Behandlung des Rosts auch noch das Anbringen einer Dinitrolle auf beiden Seiten der ganzen Wagenlänge (Unterboden, - Steinschlag- und -Rostschutz). Zudem wurde gemeldet, dass auch der Sicherheitsgurt auf der Beifahrerseite repariert werden muss. Der Gemeinderat gibt die Reparaturen in Auftrag.
  • Reservoir Balmweid: Der Gemeinderat gibt die Reinigung des Reservoirs sowie den Ersatz des Filters auf der Balmweid in Auftrag.
  • Kündigung Frau Feller - Einwohner- und Steuerregisterführerin: H. Feller hat auf Ende Jahr als Führerin der Einwohnerkontrolle und des Steuerregisters gekündigt. Der Gemeinderat nimmt davon Kenntnis und verdankt ihre Arbeit. Der Gemeinderat prüft, welche Möglichkeiten sich bieten, um die Einwohnerkontrolle weiterzuführen. Neu wird vom Kanton verlangt, dass die Einwohnerdaten auf einem Gemeinde-Softwareprogramm geführt werden, um die Registerharmonisierung/Volkszählung durchführen zu können. Die Weiterführung der Einwohnerkontrolle wird an der nächsten Sitzung behandelt. Im Weiteren wird J. Roth als Steuerregisterführerin ab 2009 gewählt
  • Tempo 50 auf dem Balmberg: Der Gemeinderat wurde gebeten, Vorkehrungen zu treffen, um auf dem Balmberg eine Verkehrsbeschränkung auf 50 km/h einzuführen. Durch das vermehrte Verkehrsaufkommen des Seilparks sowie durch das beliebte Wander- und Skigebiet sind die Ein- und Ausfahrten zu den Wirtschaften sowie das Wandern entlang der Strasse zu einem echten Problem geworden. Der Gemeinderat begrüsst dieses Vorhaben und stellt dem Amt für Verkehr und Tiefbau ein Gesuch um Einführung der Höchstlimite von 50 km/h.
  • Kreisschule: Der Gemeinderat nimmt mit Freude zur Kenntnis, dass die Bauabrechnung der Kreisschule um Fr. 86'362.50 tiefer als der bewilligte Gesamtkredit abschliesst.

 


Protokollauszug aus der Gemeinderatssitzung
vom 30. Juni 2008

  • Rechtsform Rondo Plus Zweckverband v/s Leitgemeinde: Kostenmässig ist Riedholz mit 33 % am stärksten beteiligt und möchte darum als Leitgemeinde die Gesamtschule führen. Flumenthal hat sich noch nicht definitiv eine Meinung gebildet. Alle anderen beteiligten Gemeinden sind für einen Zweckverband. Die zusammen verwalteten Schulen werden ca. 10 Millionen Umsatz machen und es werden ca. 40 Lehrer angestellt sein. Aus Sicht von F. Emmenegger ist eine solche Schule nicht mit einer Leitgemeinde zu führen, weil die anderen Gemeinden kein Mitspracherecht haben. Ein Zweckverband besteht aus Delegierten und dem Vorstand (Ressortchef Bildung des Gemeinderates). Der Gemeinderat spricht sich einstimmig für die Bildung eines Zweckverbandes aus.
  • Finanzierung Tagesschule UL: Die Tagesschule Unterleberberg wurde 2005 als Verein gegründet, weil mit dieser Rechtsform Subventionen und die Bewilligung erteilt wurde. Weil die Subventionen vom Bund nicht so ausgefallen sind, wie es vorgesehen war, gab es Probleme mit der Finanzierung. Die umliegenden Gemeinden haben für letztes Jahr einen einmaligen Beitrag gesprochen. Mittlerweile sind es 214 Betreuungseinheiten pro Woche, die von Kindern aus allen Gemeinden im UL gebucht werden. Jetzt geht es um einen Defizitbeitrag, der auf die Gemeinden verteilt wird. Bei der Berechnung des Betrages gibt es zwei Finanzierungsmodelle. Günsberg, Riedholz und Flumenthal haben bereits der Variante 2 entschieden (50 % Sockelbeitrag und plus Belegungsbeitrag). Weil F. Emmenegger im Vorstand der Tagesschule ist, tritt er für die Abstimmung in den Ausstand. Der Gemeinderat stimmt einstimmig für die Variante 2.

Protokollauszug aus der Rechnungsgemeindeversammlung
vom 19. Juni 2008

  • Rechnung 2007: Die Laufende Rechnung schliesst mit einem Aufwandüberschuss von Fr. 18'276.-, d.h. rund Fr. 44'000.- besser als budgetiert. Der Finanzierungsfehlbetrag beträgt Fr. 964.-. Die Abschreibungen auf dem Verwaltungsvermögen belaufen sich auf Fr. 52'104.-. Die Spezialfinanzierung Wasser schliesst seit langem wieder einmal mit einem Gewinn ab (plus 15'907.-). Ebenfalls mit Gewinn schliesst die Spezialfinanzierung Abfallbeseitigung (plus Fr. 148.-). Das Abwasser hingegen weist einen Aufwandüberschuss von Fr. 9'238.- aus. Die Nettoschuld bei 202 Einwohnern beläuft sich auf Fr. 1'762.-. Die Anwesenden genehmigen die Kreditüberschreitung, die laufende Rechnung sowie die Investitionsrechnung.
  • Verschiedenes:
    - Ausnützungsziffer: Der Gemeindepräsident orientiert, dass der Gemeinderat in Zusammenarbeit mit der Baukommission beschlossen hat, die Ausnützungsziffern wie folgt zu erhöhen: W2a und W2b um 0,1 auf 0,3 resp. 0,35 und Gewerbe/Wohnen auf 0,55. Zurzeit liegt der Antrag zur Vorprüfung beim Amt für Raumplanung. Anschliessend wird die Erhöhung während 30 Tagen in der Gemeinde öffentlich aufgelegt. W. Flury macht den Vorstoss, dass auch gleichzeitig die Ortsbildschutzzone, die das Renovieren der Dächer bzw. der Häuser verkompliziert, zu lockern bzw. aufzuheben.
    - Reservoir: W. Flury hat eine Wirtschaftlichkeitsrechnung erstellt, worin er aufzeigt, dass es sich lohnen würde, wenn die Gemeinde eine eigene Quellfassung erstellen würde. Bereits nach fünf Jahren würden sich diese In-vestition lohnen. Der Gemeindepräsident nimmt diese Anregung entgegen und teilt ihm mit, dass man diese Angelegenheit genauer durch einen Geologen und durch ein Ingenieurbüro prüfen lassen müsste. Weil aber zurzeit keine Kapazität bzw. Finanzen frei sind, muss dies etwas hinausgeschoben werden.
    - Fusion: S. Valli informiert die Anwesenden über den Stand der Dinge bei den Fusionsverhandlungen:
    Phase 1: Die Vorabklärungen wurden durchgeführt.
    Phase 2: Zurzeit ist eine Steuerungsgruppe mit acht Teilgruppen an der Arbeit, die Machbar-keitsstudie zu erarbeiten, die im Oktober 2008 der Öffentlichkeit vorgestellt werden soll. Wenn möglich soll an der Budgetgemeinde entschieden werden, ob die Gemeinde weiter machen will.
    Phase 3: Bei der Fusionsvorbereitung werden Reglemente, Gemeindeordnung, Finanzplan, etc. erstellt, damit im Juni 2009 eine Urnenabstimmung erfolgen kann.
    Phase 4: Ab 1.1.2010 erfolgt die Umsetzung mit der Besetzung der Exekutive und Kommissionen (Wahlen) sowie Anstellung des Verwaltungspersonals, Erstellung von Leitbild, Legislaturplanung Budget, etc.
    W. Flury möchte wissen, wo sich bei einer Fusion die Gemeindeverwaltung befindet. S. Valli teilt mit, dass verschiedene Lösungen geprüft werden. F. Emmenegger ergänzt, dass auch mehrere Standorte wie z. B. Günsberg und Hubersdorf sich die Verwaltung teilen könnten. Das Sparpotential ist mit Vorsicht zu geniessen, da eine professionelle Verwaltung mit höheren Ansätzen rechnet. Heute wird vieles im Nebenamt erledigt. Jedoch gibt es ein Sparpotential bei der Besetzung der Kommissionen und Ämtern, da nicht mehr jede Gemeinde eine eigene Kommission benötigt. Ressourcen können besser genutzt und dadurch kann effizienter gearbeitet werden. Auch kann die Position gegenüber dem Unterleberberg und dem Kanton gestärkt werden.

Protokollauszug der Gemeinderatssitzung
vom 29. Mai 2008

  • Behandlung und Genehmigung Rechnung 2007 z.Hd. RGV: Die Laufende Rechnung 2007 schliesst mit einem Aufwandüberschuss von Fr. 18'276.-. (budgetiert war ein Ausgabenüberschuss von Fr. 62'730.-). Die Nettoinvestitionen betragen Fr. 41'609.-. Nachdem 2006 noch ein Finanzierungsfehlbetrag von gut Fr. 187'000.- zu verzeichnen war, beträgt dieser 2007 noch Fr. 964.-. Die Nettoinvestitionen belaufen sich auf Fr. 41'609.-.
    Der Selbstfinanzierunggrad (Cash flow) beträgt 98 % und die Nettoschuld Fr. 1’762 .- pro Einwohner. Der Gemeinderat nimmt von der Bestandesrechnung Kenntnis und genehmigt Laufende Rechnung und Investitionsrechnung zu Handen der Gemeindeversammlung.
  • Behandlung und Beschluss zu den Einsprachen bezüglich Fuchsenbrunnenquelle: Anlässlich der Begehung vom 30. April 2008 wurde den Einsprechern das rechtliche Gehör gewährt. Dr. Kruysse hat in seinem Bericht die Einspracheverhandlung festgehalten. Der Gemeinderat nimmt von den Plananpassungen und von den drei Einspracherückzügen Kenntnis. Dem vierten Einsprecher wird aufgrund mangels Antrag und mangels konkreter planrelevanter Einsprachenpunkte die Einsprache abgewiesen.
  • Behandlung und Beschluss Erhöhung der Ausnützungsziffer für alle Zonen: Von Einwohnerinnen und Einwohnern sowie von Bauinteressenten wurde mehrfach angeregt, die Ausnützungsziffern heraufzusetzen. Nach Rücksprache mit der Baukommission beantragt der Gemeinderat die Ausnützungsziffern wie folgt festzusetzen:
    W2a von 0,20 auf 0,30
    W2b von 0,25 auf 0,35
    Gewerbe/Wohnen von 0,25 auf 0,55
    Dem Amt für Raumplanung wird die Heraufsetzung der Ausnützungsziffern zur Vorprüfung unterbreitet. Anschliessend wird das überarbeitete Bau- und Zonnenreglement 30 Tage öffentlich aufgelegt. Der Bauzonenplan ist durch diese Änderung nicht betroffen.
  • Schulbus: Der Gemeinderat hat P. Projer Gunti und A. Hohl als Schulbusfahrer/in gewählt.


Protokollauszug der Gemeinderatssitzung
vom 15. Mai 2008

  • Fusionsprojekt UL; Information zum Projekt für alle ProjektmitarbeiterInnen: Der Gemeindepräsident dankt den Projektmitarbeiter/innen, dass sie sich bereit erklärt haben, mitzuarbeiten. Der Gemeinderat ist überzeugt, dass eine Fusion sinnvoll ist. Es wird im UL schon in vielen Bereichen zusammengearbeitet. Die Machbarkeitsstudie, die im Oktober auf Papier vorliegen soll, ist entscheidend für die Bevölkerung, ob mit der Fusion weitergefahren werden kann. Ein Zusammenschluss wird vom Kanton gefördert und finanziell unterstützt. Jede Gemeinde kann jederzeit aussteigen. Jedes Projektmitglied stellt sein Projektthema vor. Zum Thema Zeitdruck wird klar festgehalten, dass man versucht, bis Oktober das Papier zu erarbeiten. Die Qualität darf aber keineswegs darunter leiden. Allenfalls muss das Traktandum Fusion, das für die Budget-Gemeindeversammlung geplant ist, auf die Rechnungsgemeindeversammlung im Juni 2009 verschoben werden.
  • Zusammenarbeitsvertrag REPLA RSU- Agglomerationsgemeinden: Die Mitfinanzierung der Solothurner Kulturbetriebe durch Stadt und Region soll ab 2010 nach neuem Modell erfolgen, d. h. die Kosten werden stetig steigen. Balm bezahlt bereits seit Jahren z. B. an die Zentralbibliothek, an das Stadttheater und an das Alte Spital die vollen in Rechnung gestellten Beiträge. Weitere Ausgaben kann sich die Gemeinde nicht leisten und der Gemeinderat lehnt deshalb den Zusammenarbeitsvertrag ab.
  • Schutzzone Fuchsenbrunnenquelle: Die Begehung mit den Einsprechern und im Beisein von Dr. Kruysse, B. Glanzmann sowie Vertretern des Gemeinderates hat stattgefunden. Mit drei von vier Einsprechern konnte an Ort und Stelle eine Einigung erzielt werden. Der Gemeinderat wird an der nächsten Sitzung über die Einsprachen entscheiden.
  • Übernahme Strasse Niederwiler Stierenberg: Die Flurgenossenschaft Niederwiler Stierenberg hat ein Übernahmegesuch der Strasse Balmberg-Niederwiler Stierenberg gestellt. Weil die Strasse vorwiegend der Landwirtschaft dient und die Gemeinde keinen Nutzen an der Strasse hat, lehnt sie eine Übernahme ab.
  • Schulbus ab Schuljahr 08/09: Weil die beiden Schulbusfahrerinnen auf Ende Schuljahr 2007/08 ihre Kündigung eingereicht haben, müssen zwei neue Fahrer/innen gesucht werden.
  • Wohnung MZG West: Die Wohnung wird auf Ende August 2008 frei. Es haben sich bereits Interessenten gemeldet, sodass die Wohnung nicht ausgeschrieben werden muss.
  • Seilpark: Mit Freude nimmt der Gemeinderat zur Kenntnis, dass der Seilpark unseren Einwohnerinnen und Einwohnern für den Eintritt einen Einheimisch-Rabatt gewährt.
  • Dorf-Grillfest: Das OK des fast zur Tradition gewordenen Dorf-Grillfests informiert, dass der nächste Anlass im kommenden Jahr am 30. August 2009 in einer etwas anderen Form stattfindet: Die Balmerinnen und Balmer werden im Tannenheim (Balmberg) zu einem Sonntags-Brunch erwartet.


Protokollauszug der Gemeinderatssitzung

vom 13. März 2008

  • Festlegung Einbürgerungsgeühren: Der Gemeinderat beschliesst, für die Einbürgerungen folgende Gebühren zu verlangen:
    Pro Einzelperson: Fr. 1'000.--
    Pro Ehepaar: Fr. 1'500.--
    Diese Ansätze gelten für Einbürgerungsgesuche ohne speziellen Aufwand. Zusätzliche Kosten und Aufwände werden separat verrechnet
  • Fusionsprojekt UL – Genehmigung Vertrag und Wahl der Mitwirkenden im Projektteam : Weil den Fusionsgemeinden in der Phase 2 Kosten entstehen, wurde ein Vertrag zugestellt. Der Gemeinderat ist mit

den Vorgaben einverstanden und beauftragt S. Valli, den Vertrag zu unterzeichnen. Folgende Personen werden bei der Projektphase mitarbeiten: Gemeinderat (ohne Y. Flury), B. Kocher, J. Roth, R. Ott (Leitungsteam zusammen mit S. Valli), P. Graf, Chr. Siegel sowie Franz Feller. In acht Teilgebieten werden die verschiedenen Themen erarbeitet.

·         Musikschule, Erhöhung der Elternbeiträge – Festlegen Weiteres Vorgehen: Die Delegiertenversammlung des Zweckverbandes Musikschule hat die Elternbeiträge erhöht. Die GPK wollte von der Musikschule eine Überprüfung des Angebotes erwirken. Die Musikschule hat den Delegierten die Preiserhöhung vorgeschlagen, obwohl daraus nur eine Verschiebung der Kosten resultiert. Die Musikschule hat damit nicht intern geschaut, wo Kosten gespart werden können. Die GPK verlangt, dass weitere Massnahmen geprüft werden. Die Musikschüler werden für das neue Schuljahr ein Anmeldeformular erhalten. Der Gemeinderat lehnt es ab, einen Sozialtarif einzuführen. Er beschliesst jedoch, dass ab zwei Kindern aus der gleichen Familie dem Gemeinderat ein Gesuch um Reduktion gestellt werden kann.

·         Öffnungszeiten Stimmlokal: Im Schreiben vom Oberamt vom 29. Februar 2008 wird bemängelt, dass verschiedene Gemeinden bei Wahlen und Abstimmungen nicht die offiziellen Öffnungszeiten (10 – 12 Uhr) der Wahlurnen einhalten. Obwohl unsere Gemeinde seit über 10 Jahren das Stimmlokal von 10 bis 11 Uhr geöffnet hat und keine Beanstandungen eingegangen sind, muss ein schriftliches Gesuch für diese Öffnungszeit gestellt werden. Durchschnittlich wird das Wahlbüro von höchstens zwei Personen in Anspruch genommen. Alle anderen benutzen die briefliche Stimmabgabe mittels Briefkasten. Der Gemeinderat beschliesst, dem Oberamt ein schriftliches Gesuch einzureichen.

·         Verschiedenes:

    • Mietzinsanpassung: Der Hauseigentümerverband wird beauftragt, den Mietzins der Wohnungen im Mehrzweckgebäude zu überprüfen.
    • Velostation Solothurn: Die bewachte Station wird von der Repla finanziert bzw. es werden Leute beschäftigt, die bei der Regiomech einen Soziallohn beziehen. Der Gemeinderat ist jedoch zurzeit nicht bereit, einen Betrag zu übernehmen, da kaum jemand aus Balm die Velostation benutzt.
    • Finanzausgleich: Die Gemeinde Balm wird 2008 mit einem Beitrag von Fr. 1'300.- vom Finanausgleich belastet.
    • Jugendarbeit: Der Gemeinderat nimmt zur Kenntnis, dass die Jugendarbeiterin R. Matter-Linder wegen Mutterschaft ihren Job gekündigt hat.
    • Kulturkreis Niederwil-Hubersdorf-Günsberg: F. Emmenegger orientiert, dass er eine Koordinationssitzung im Unterleberberg einberufen wird. Eventuell kann eine gemeinsame Kulturkreiskommission Unterleberberg geschaffen werden.
    • Pumpenrenovation: Bei der 2. Pumpe ist der Motor verbrannt. Es wurden zwei Offerten eingeholt: Renovation der alten Pumpe sowie Anschaffung eines neuen Motors. Da der neue Motor nicht teurer als die Renovation kommt, beschliesst der Gemeinderat, dass ein neuer Motor gekauft wird.
    • Wasserleck: Die Firma Saugmaster offeriert ein günstigeres Vorgehen der Reparaturarbeiten bei einem Wasserleck als die konventionelle Art. Ein Installateur wird auch noch in Zukunft gebraucht. Der Gemeinderat ist einverstanden, wenn bei einer nächsten Reparatur mit dieser Firma Kontakt aufgenommen wird.
    • Harmonisierung Einwohnerregister: Im Jahr 2010 findet die Volkszählung statt. Den Einwohnerinnen und Einwohnern wird kein Fragebogen mehr zugestellt, da die Zählung von der Einwohnerkontrolle durchgeführt wird. Da Balm jedoch die Einwohnerliste mittels einer Excel-Liste führt und kein spezielles Software-Programm besitzt, kann es bei der Auswertung Probleme verursachen. Der Kanton schlägt vor, dass sich die Gemeinden ein Einwohnerkontroll-Software-Programm anschaffen oder sich bei einer anderen Gemeinde „einmieten“. Vom Bund wurde jedoch mitgeteilt, dass es auch mittels Excel-Listen eine Lösung geben wird. Der Gemeinderat ist klar der Meinung, dass diese Variante vorgezogen wird.

 



Protokollauszug der Gemeinderatssitzung vom

vom 31. Januar 2008

·         Fusionsprojekt UL-Orientierung Umfrageergebnis und Beschluss weiteres Vorgehen Phase 2: S. Valli orientiert den Gemeinderat über die positiv verlaufene Umfrage in der Gemeinde Balm. Rund 51 % der Einwohner haben sich an der Umfrage beteiligt. Die Mehrheit der eingegangenen Fragebogen hat sich positiv zu einer Fusion geäussert. Eine Fusion von allen fünf Gemeinden hätte eine interessante Grösse (3'400 Einwohner). Für die zweite Phase wird mit folgenden Kosten gerechnet: 300 Stunden interne Kosten (Fr. 9'000.- Sitzungsgelder etc.) sowie externe Kosten Anteil Balm ca. Fr. 1'500.-.
Die Bevölkerung wurde bereits mittels Presse über das Ergebnis der Umfrage in den Gemeinden orientiert. Alle Gemeinden haben sich positiv zu einer Fusion geäussert. Ob die Gemeinden in der 2. Phase mitmachen, entscheidet der Gemeinderat jeder Gemeinde. S. Valli weist auf die Machbarkeitsstudie der Fusionsgemeinden Twann-Ligerz-Tüscherz hin (http://www.ligerz.ch/PDF/gemeindefusion_studie_final.pdf).
F. Emmengger dankt S. Valli für sein Engagement und für die Zusicherung, dass er auch weiterhin als Ansprechperson in Sachen Fusion sich zur Verfügung stellt. Der Gemeinderat beschliesst einstimmig, in der Phase 2 mitzumachen.

·         Ablehnungsverfügung SGV - Wasserversorgung, Beschluss weiteres Vorgehen: Die SGV hat in der Verfügung vom 21.1.2008 eine Kostenbeteiligung am Schaden der Pumpe abgelehnt. Obwohl ein Blitzschlag die Pumpe ausser Betrieb setzte und dadurch innert kürzester Zeit Rost ansetzte, hat die SGV die Wartung der Pumpe bemängelt. Gemäss Aussagen des Wasserwartes hat eine Wartung angestanden, aber der Blitzschlag war für die Ausserbetriebsetzung verantwortlich. Der Gemeinderat bedauert den Entscheid und beschliesst, keine Beschwerde beim Verwaltungsgericht zu erheben, da mit Fr. 1'000.- Kosten für den Weiterzug gerechnet werden muss und ein positiver Ausgang nicht zu erwarten ist. Somit muss die Gemeinde die Kosten für die Reparatur der 35-jährigen Pumpe im Betrage von ca. Fr. 19'000.- selber tragen.
Auch bei der zweiten Pumpe muss der Motor revidiert werden, weil Vibrationen entstanden sind. Es wird eine Offerte für die Revision eingeholt.

·         Beratung Statutenrevision des Pflegeheim zur FORST: Der Stiftungsrat des Pflegeheims zur FORST unterbreitet den 13 Stiftergemeinden einen Vernehmlassungsentwurf für ein neues Stiftungsstatut. Es werden folgende Änderungen angebracht: Der Kanton hat schon vor geraumer Zeit entschieden, nicht mehr in den Organen der von ihm beaufsichtigten Institutionen Einsitz zu nehmen. Somit wird der Passus betr. Anspruch auf einen Sitz aufgehoben. Die Revisionsstelle wird professionalisiert d. h. es werden nicht mehr die von den Stiftergemeinden gestellten natürlichen Personen die Revision durchführen sondern neu eine anerkannte Revisionsfirma. Die operative und strategische Ebene werden konsequent getrennt. Der Stiftungsrat wird verkleinert und professionalisiert sowie die Betriebskommission aufgehoben. Es sollen nur noch Fachpersonen im Stiftungsrat Einsitz haben.
Da die Kommunikation sehr wichtig ist und man die notwendigen Infos nicht nur aus Protokollen erhält, sind direkte Vertreter aus den Reihen der Gemeinden notwendig. Der Gemeinderat beschliesst, den Antrag zu stellen, dass mindestens ein Vertreter der Unterleberberggemeinden im neuen Stiftungsrat Einsitz hat.

·         Verschiedenes:

    • Strassenbeleuchtung: Gemäss Rücksprache mit AEK kann die Gemeinde keinen Einfluss auf die Beleuchtungszeiten der Strassenlampen nehmen (Anfrage Gemeindeversammlung). Die Beleuchtung wird über Sensoren in Luterbach gesteuert.
    • Motocross-Veranstaltung Balm: Die diesjährige Motocross-Veranstaltung findet am 18./19. April 2008 statt.

 


 

Gemeinde Balm, www.balm-balmberg.ch, aktualisiert am 05.03.2009