Protokolle des Gemeinderates 2003


 

Protokollauszug der Budgetgemeindeversammlung
vom 4. Dezember 2003

  • Budget 2004
    Das Budget 2004 weist einen Ausgabenüberschuss von Fr. 35'932.-- aus. Das negative Ergebnis ist grösstenteils auf Mehrausgaben im Bildungswesen zurückzuführen. Einerseits sind die Kantonsbeiträge an die Lehrerbesoldung von 67% auf 36 % reduziert worden und andererseits sind die Schülerzahlen (inkl. Kindergarten) stark angestiegen. Zusätzlich muss sich die Gemeinde Balm mit einem nicht unerheblichen Beitrag an den Sanierungskosten der Balmbergstrasse beteiligen. Der Wasserpreis wird von Fr. 2.-- auf Fr. 2.50 gemäss Antrag des Gemeinderates festgesetzt. Der Steuerfuss bleibt bei 95 % für natürliche und 70 % für juristische Personen. Der Maximalbetrag für die Feuerwehrsteuer beträgt neu Fr. 400.-- (bisher Fr. 300.--). Die Versammlung genehmigt das Budget 2004 und die Investitionsrechnung.
  • Ausweisverordnung
    Die Gemeindeversammlung ergreift das Referendum gegen die Ausweisverordnung. (Erläuterungen zum Referendum unter Gemeinderatssitzung vom 17. November 2003)
  • Verschiedenes
    Wasser: Die Gemeinde weist jährlich einen Wasserverlust von über 10'000 m3 auf. Zur Zeit werden die ältesten Wasseruhren ausgewechselt und im kommenden Jahr werden die Leitungen auf Lecks überprüft. Gleichzeitig sollen verschiedene Möglichkeiten zur Sanierung überprüft werden.
    Jugendtreff: Die Gemeinde Flumenthal hat sich bereit erklärt als Standortgemeinde die Jugendarbeit zu übernehmen. Im Verlaufe des nächsten Jahres soll ein Jungendarbeiter oder eine Jugendarbeiterin eingestellt werden, der/die sich neben der Arbeit im Jugendtreff auch um die offenen Jugendszenen in Unterleberberg kümmern wird. Die unterleberberger Gemeindepräsidenten, haben sich auch in diesem Bereich für eine enge Zusammenarbeit ausgesprochen. Im Sommer 2005 wird eine erste Bilanz gezogen und über das weitere Vorgehen entschieden.
    Bereits hat auch die ref. Kirche eine Teilzeitstelle geschaffen. Ziel ist es eine enge Zusammenarbeit zwischen den Kirchen und den Gemeinden zu erreichen.
    Zucht- und Ausbildungszentrum für Dressurpferde: Gemäss telefonischer Rückspra-che mit dem Amt für Raumplanung ist der Augenschein der Raumplanungskommission positiv ausgefallen. Jetzt wird auf den schriftlichen Bericht gewartet.
    Mobilfunkanlage: Der Gemeinderat Balm hat in einem Schreiben den Gemeinderat Günsberg gebeten, auf die Standortwahl zurückzukommen.
    Rahmenvereinbarungen: In den Bereich Wasser und Abwasser können die Vereinba-rungen nicht wie geplant umgesetzt werden, da der Kanton Solothurn und die Gemeinde Attiswil gegen die Aufhebung der Zweckverbände sind.
    Dafür sieht es positiv für einen Zusammenschluss der Feuerwehr Günsberg – Balm – Kammersrohr mit Niederwil aus.
    Schulbus: Ab kommendem Jahr kann der Schulbus an schulfreien Tagen auch für Privatfahrten gemietet werden. Ein entsprechendes Nutzungsreglement wird noch ausgearbeitet.

Protokollauszug der 7. Gemeinderatssitzung
vom
17. November 2003

  • Beratung und Genehmigung Budget 2004
    Der Gemeinderat berät das Budget 2004. Es weist einen Ausgabenüberschuss von
    Fr. 35' 932.-- aus. Die hohe Anzahl der Kindergartenkinder (10 Kinder) sowie die Subven-tionsrückgänge an Lehrerbesoldungen sind Gründe für das Defizit. Der Steuerfuss soll auf 95% belassen, der Wasserpreis hingegen von heute Fr. 2.00 auf Fr. 2.50 erhöht werden.
  • Genehmigung Änderungen im Friedhofreglement bezüglich der Urnengräber
    Die Zusätze im Friedhofreglement betr. Urnengräber werden genehmigt.
  • Referendum gegen die Ausweisverordnung (KRB vom 3.9.2003)
    Am 3. September 2003 hat der Kantonsrat die Verordnung über die Einführung des Bun-desgesetzes über die Ausweise für Schweizer Staatsangehörige verabschiedet. Umstritten bei dieser Vorlage war lediglich die Aufteilung der Gebühren zwischen Kanton und Gemeinden. Auf Antrag des Departementes des Innern beschloss der Kantonsrat eine Kostenaufteilung von 80 % zugunsten des Kantons und 20 % zugunsten der Gemeinde. Ein Antrag auf eine je hälftige Aufteilung der Gebühren wurde verworfen. Aus diesem Grund ruft der Verband der Solothurner Einwohnergemeinden die Gemeinden auf, am Gemeindereferendum mitzumachen. Der Gemeinderat schliesst sich dem an und empfiehlt der Budgetversammlung das Referendum zur Annahme.
  • Anpassung des Zonenplanes (R. Flück), weiteres Vorgehen
    Gemäss telefonischer Auskunft des Raumplanungsamtes ist der Augenschein der Raum-planungskommission betr. Erstellung eines Zucht- und Ausbildungszentrums für Dressur-pferde in Balm positiv ausgefallen. Noch sind verschiedene Fragen zu klären. Diese sollen in einer Besprechung mit allen beteiligten anfangs Dezember besprochen werden.
  • Verschiedenes
    Ortstafel: Da sich die betroffenen Parteien über den Standort nicht einigen können, wird die Versetzung der Tafel aufgeschoben.
    Mobilfunkantenne Günsberg: Mit Befremden hat der Gemeinderat von dem geplanten Standort einer Mobilfunkantenne auf dem Sportplatz beim Schulhaus Kenntnis genommen. Da auch unsere Kinder davon betroffen sein werden, wird der Gemeinderat in einem Schreiben eine Überprüfung bzw. Aufhebung des geplanten Strandortes beantragen. In einem weiteren Schreiben sollen zudem die Einwohnerinnen und Einwohner von Balm gebeten werden, bei Anfragen von Mobilfunkantennenanbietern für Standorte auf unserem Gemeindegebiet den Gemeindepräsidenten bzw. die Gemeindeverwaltung zu informieren.
    Homepage: Die Gemeindehomepage wird im kommenden Jahr überarbeitet. Auf einer neuen Inhaltsseite können dann Grundstücke und Häuser, die in unserer Gemeinde zum Verkauf oder Vermietung ausgeschrieben sind, veröffentlicht werden.

Protokollauszug der 6. Gemeinderatssitzung
vom
20. Oktober 2003

  • Umweltschutzkommission: Neue Organisation der Grünabfuhr
    Der Gemeinderat stimmt der Einführung einer Grünabfuhr ab Frühjahr 2004 zu. Rasen- und Gartenabfälle werden alle 14 Tage von April bis Oktober von der Firma Hauri eingesammelt. Die Kosten für die Grünabfuhr werden vom Benutzer mittels Marken oder Abonnement übernommen.
  • Schulkommission: Blockzeiten in Kindergarten und Primarschule
    Sofern die Kindergartenzeit am Morgen dem Schulbeginn der 1. /2. Klässer angepasst wird, können die Kindergärtner den Schulbus benutzen. Zur Zeit fährt der Schulbus an drei Morgen um kurz vor neun Uhr nach Günsberg. Eventuell werden mit der Einführung der Blockzeit im Kindergarten zwei weitere Fahrten notwendig.
  • Durchführung eines Motocross Rennen an einem Samstag im Mai 2004
    Der Gemeinderat nimmt positiv Stellung zu einem Jugend-Motocross-Rennen im kommenden Jahr, das in unserer Gemeinde stattfinden soll. Da der Kanton für die Bewilligung zuständig ist, muss der Initiant beim Baudepartement vorstellig werden. Sollte das Rennen stattfinden, wird die Einwohnerschaft rechtzeitig informiert.
  • Verschiedenes
    Ortstafel: Die Ortstafel Richtung Niederwil wird versetzt.
    OL: Der Orientierungslauf auf dem Balmberg hat Dank der guten Organisation und der Disziplin der Läufer ein sehr gutes Echo gefunden.
    GEP: Für den Generellen Entwässerungsplan werden die Gemeindeabwasserleitungen mit Fernsehaufnahmen auf den Zustand geprüft.
    Rückschnitt: Noch gibt es vereinzelte Grundeigentümer, die den Rückschnitt der Sträucher und Bäume an der Gemeindestrasse nicht erledigt haben. Der Gemeinderat wird mit den Säumigen Kontakt aufnehmen.
    Wasseruhren: In den kommenden Wochen werden die ältesten Wasseruhren ausgewechselt. Der Brunnmeister wird mit den betroffenen Hausbesitzern vorgängig Kontakt aufnehmen.

Protokollauszug der 5. Gemeinderatssitzung
vom
15. September 2003

  • Forstbetrieb Leberberg, Diskussion und Beschluss
    Der Gemeinderat wird über den Zusammenschluss der Forstbetriebe informiert. Die kleinsten Gemeinden Balm und Kammersrohr müssen sich nicht einkaufen, sondern können bei Bedarf die Dienste gegen Bezahlung in Anspruch nehmen. Der Gemeinderat ist mit dieser Vorgehensweise einverstanden.
  • Arbeitssicherheit in den Gemeinden, Diskussion und Beschluss
    Die RSU bietet eine Ueberprüfung der Arbeits- und Qualitätssicherheit an. Die SUVA kann bei einem Unfall die Beiträge kürzen, falls sich herausstellt, dass die Vorschriften der Arbeitssicherheit nicht eingehalten wurden. Diese Vorschriften kommen zur Geltung sobald mehr als 5 Personen zu 100 % angestellt sind. Da in unserer Gemeinde diese Stellenprozente nicht gegeben sind, ist eine Ueberprüfung nicht erforderlich.
  • Unterhalt MZG, weiteres Vorgehen
    Im Mehrzweckgebäude sind verschiedene Unterhaltsarbeiten auszuführen. Ein Fachmann wird beigezogen, damit der Gemeinderat fürs Budget die benötigten Angaben hat.
  • Verschiedenes
    Standortgemeinden: Der Gemeinderat nimmt Kenntnis von der negativen Reaktion der Gemeinde Attiswil betr. Auflösung der Zweckverbände. Die Gemeindebehörden von Attiswil wurden zu den Besprechungen bisher nicht beigezogen.
    Amt für Raumplanung: Im Oktober findet der Augenschein betr. Erstellung der Zucht- und Ausbildungsstätte für Dressurpferde statt. Diese Instanz wird dem Regierungsrat eine Empfehlung zur Annahme oder Ablehnung des Projektes abgeben.
    Ortstafel Balm: Das Amt für öffentliche Sicherheit wird eine Verfügung zur Versetzung der Ortstafel ausstellen. Die Ortstafel mit der Geschwindigkeitsbegrenzung soll vor das erste Haus an der Niederwilerstrasse versetzt werden.
    Silobauten: Der Gemeinderat nimmt Kenntnis von dem Sitzungsergebnis, dass eine Delegation des Gemeinderates mit den interessierten Landwirten geführt hat. Es wurden die Vor- und Nachteile eines Flachsilos besprochen. Ein Flachsilo ist ideal, wenn sich mehrere Landwirtschaftsbetriebe beteiligen. Da sich aber momentan nur ein Landwirt für ein Silo interessiert, ist die Flachsilo-Variante nicht sinnvoll.
    Strassenunterhalt: Auf dem Höhenweg, der Burgstrasse sowie auf der Balmweid wird die Firma Candoni verschiedene Unterhaltsarbeiten ausführen.
    Gebührenordnung: Sobald das GEP (genereller Entwässerungsplan) abgeschlossen sein wird, muss die Gebührenordnung überarbeitet werden. Für die Abwassergebühren wird wie in den übrigen Gemeinden mit der zonengewichteten Fläche gearbeitet. Für dieses Vorgehen wird ein Ingenieurbüro zugezogen.
    Kartonsammlung: Der Gemeinderat ist mit einem vierten Kartonsammlungstag einverstanden.
    Alte Balmbergstrasse und Niederwilerstierenbergstrasse: Die Instandstellung der Strassen wurde auf 2004 verschoben. Auf der alten Balmbergstrasse werden nur die notwendigsten Arbeiten noch vor dem Winter durchgeführt.

Protokollauszug der 5. Gemeinderatssitzung
vom
18. August 2003

Der Gemeinderat wird nach dem gemeinsamen Nachtessen im Pflegeheim zur Forst von Heimleiter Herrn Hirsiger durch das Haus geführt. Die Gemeinde Balm ist eine von 13 Stiftergemeinden. Das psychogeriatrische Pflegeheim bietet Lebensraum für 30 langzeit--erkrankte Menschen mit vorwiegend psychischen Problemen.

An der anschliessenden Gemeinderatssitzung werden folgende Traktanden behandelt:

  • Schiesswesen
    Der Gemeinderat prüft die Offerten der Gemeinde Niederwil und der Gemeinde Günsberg betr. Beteiligung der Gemeinde Balm an deren Schiessanlage. Nach reiflicher Überlegung stimmt der Gemeinderat dem Angebot der Gemeinde Günsberg unter Vorbehalt der Genehmigung des Budgets 2004 durch die Gemeindeversammlung im Dezember 2003 zu.
  • Kath. Kirchgemeinde
    Der Gemeinderat hat einen Beitrag an die Renovationsarbeiten der kath. Kirche in Günsberg gesprochen.
  • Wiederherstellung Balmbergstrasse/Niederwielerstierenberg
    Der Gemeinderat beschliesst, die günstigste Offerte für die Wiederherstellung der alten Balmbergstrasse sowie des Niederwiler Stierenbergs zu berücksichtigen. Die Firma Otto Thomi aus Gächliwil erhält den Auftrag. Die Strassen werden noch im Herbst in Stand gestellt.
  • Verschiedenes
    Rutschgebiet:
    An der Balmbergstrasse oberhalb des Briefkasten rutscht auf einer längeren Strecke das Geländer ab. Das Kantonale Tiefbauamt informierte den Gemeindepräsidenten über die bevorstehende Sanierung, welche im nächsten Jahr durchgeführt werden soll. Die Gemeinde Balm hat gem. Kostenverteiler einen Anteil von ca. 5% an den Gesamtkosten zu tragen.
    Zucht- und Dressurzentrum: Der Gemeinderat nimmt zur Kenntnis, dass das Amt für Raumplanung einen negativen Bericht zur Planung des Zucht- und Ausbildungszentrums von Dressurpferden in Balm abgegeben hat. Daraufhin haben der Anwalt des Bauherrn sowie der Gemeindepräsident nochmals interveniert, mit dem Antrag, das Vorprojekt durch die kantonale Planungs-kommission überprüfen zu lassen.
    Schulbus: Der Schulbus Balm hat den Betrieb aufgenommen. Damit der Bus auch der Bevölkerung zur Benutzung übergeben werden kann, muss der Gemeinderat noch ein Mietreglement ausarbeiten.

Protokollauszug der Rechnungsgemeindeversammlung
vom 16. Juni 2003

  • Laufende Rechnung
    Die laufende Rechnung, die Investitionsrechnung, die Kreditüberschreitung sowie die Verwendung des Ertragsüberschusses haben die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger gemäss Antrag des Gemeinderates angenommen. Aus dem Ertragsüberschuss wird die Anschaffung eines Schulbusses sowie eines neuen Schneepfluges beschlossen.

  • Rahmenvereinbarung
    Die Rahmenvereinbarung über die Zusammenarbeit im Unterleberberg wird unter Vorbehalt der Reduktion für Rückstellungen (geplant 40 %) einstimmig genehmigt. Zudem wird dem Gemeindrat die Kompetenz erteilt die entsprechenden Einzelverträge auszuhandeln und abzuschliessen.

  • Spitex
    Der Leistungsauftrag bzw. die Leistungsvereinbarung mit dem Verein Spitexdienste Galmis wird ebenfalls einstimmig genehmigt.

Protokollauszug der 4. Gemeinderatssitzung
vom 2. Juni 2003

  • Schulbus-Versicherung: Der Gemeinderat beschliesst den Versicherungsabschluss für den neuen Schulbus bei der Zürich-Versicherung zu tätigen.
  • Schneefräse: Die Schneefräse muss auf die kommende Wintersaison repariert werden. Der Gemeinderat beschliesst den Betrag für die Reparatur.
  • Schneepflug: Die Offerte für einen neuen Pflug beläuft sich auf Fr. 20'200.-- inkl. Zusätze und MWST. Da die Rechnung 2002 mit einem grossen Gewinn abschliesst, wird der Rechnungsgemeinde vorgeschlagen, den Pflug mit einer Vorfinanzierung auf die laufende Rechnung anzuschaffen.
  • Rechnung 2002: Die laufende Rechnung schliesst mit Gewinn ab. Der Gemeinderat hat die laufende Rechnung, die Investitionsrechnung sowie die Kreditüberschreitungen geprüft und empfiehlt der Gemeindeversammlung sie zu genehmigen. Der Gemeinderat stellt wie folgt Antrag über die Verwendung des Ertrages: Zusätzliche Abschreibungen, Vorfinanzierung für Schulbus und Schneepflug sowie Rest zur Zuführung zum Eigenkapital.
  • Schiesswesen: Der Gemeinderat nimmt Kenntnis von den Verhandlungen betreffend Beteiligung der Gemeinde Balm an der Schiessanlage Niederwil. Laut Bundesgesetz ist die Gemeinde verpflichtet, Beiträge an die Erstellung und den Betrieb an Ortseigene Schiessanlagen zu entrichten. Gemeinden ohne eigenen 300m Stand werden einer Gemeinde bzw. einer Schützengesellschaft zugewiesen, an die sie dann entsprechende Beiträge entrichten soll. Da der Gemeinderat der Meinung ist, dass bereits vor Jahren mit der Gemeinde Günsberg bzw. mit der Schützengesellschaft eine Vereinbarung getroffen wurde (aufgrund der Übergabe des Schiesstandes von Balm nach Günsberg vor mehr als 30 Jahren), wird er diesbezüglich auch entsprechende Gespräche mit der Gemeinde Günsberg und der betroffenen Schützengesellschaft führen bevor eine Entscheidung getroffen wird.
  • Jugendverantwortliche/r: Der Gemeinderat möchte sich beim Jugendbeauftragten in Günsberg anschliessen. Die Gemeinde Günsberg wird angefragt.

Protokollauszug der 3. Gemeinderatssitzung
vom 5. Mai 2003

  • Beratung und Beschlussfassung zur Beschaffung eines Schulbusses
    Der Gemeinderat beschliesst, einen Occasion Toyota Bus mit 14 Plätzen anzuschaffen, der als Schulbus eingesetzt wird. Der Gemeinderat hat dazu einen dringlichen Nachtragskredit in der Höhe von Fr. 25'000.-- gesprochen.
  • Beschlussfassung z. H. RGV Leistungsvereinbarung Spitexdienste Galmis
    Zu Handen der Rechnungsgemeinde verabschiedet der Gemeinderat die Leistungsver-einbarungen der Spitexdienste Galmis.
  • Rahmenvereinbarung UL und Leistungsverträge
    Die Rahmenvereinbarung und die Leistungsverträge der Standortgemeinden werden eben-falls zu Handen der Rechnungsgemeinde verabschiedet.
  • Diskussion und Grundsatzentscheid über eine Regionale Zusammenarbeit auf dem Gebiete des Zivilschutzes und des Bevölkerungsschutzes
    Der Gemeinderat nimmt Kenntnis vom Schreiben der Einwohnergemeinde Stadt Solothurn. Gedrängt von den umliegenden Gemeinden hat die Stadt einen Vorschlag ausgearbeitet, der die Zusammenarbeit der Feuerwehr mit dem Zivilschutz in unserer Region regelt. Der Ge-meinderat begrüsst diesen ersten Entwurf und sieht darin eine sinnvolle Massnahme, den Be-völkerungsschutz auf regionaler Ebene zu gewährleisten.
  • Winterdienst
    Die Schneefräse und der Schneepflug sind durch den jahrzehnte langen Einsatz (beide sind ca. 20 jährig) stark in Mitleidenschaft gezogen worden. Die Schneefräse muss revidiert wer-den und für den Schneepflug ist abzuklären ob sich eine Reparatur aufdrängt oder ob sie in diesem Zustand noch einen Winter eingesetzt werden kann. Eine Ersatzbeschaffung soll nach Möglichkeit für das Budget 2004 vorgesehen werden. Der Gemeinderat wird entspre-chende Offerten einholen.
  • Verschiedenes:
    Höhenweg: Zwei Kanalisationsdeckel müssen dem Niveau der Strasse angepasst werden.
    Silo: Der Gemeinderat wird für unsere Bauern eine Informationsveranstaltung betr. Silobau or-ganisieren.
    OL: Am 5. Oktober 2003 findet auf dem Balmberg ein Orientierungslauf statt.
    Musikschule: Die Elternbeiträge der Musikschule werden ab neuem Schuljahr erhöht.
    Polizei: Die Polizei frequentiert vermehrt bei der Burg.
    Rutschgebiet: Das Rutschgebiet auf dem Balmberg wird weiterhin kontrolliert.
    Brücke: Die Brücke im Wald Richtung Burg-Schützenstand soll besser gesichert werden. Zudem werden die Eigentumsverhältnisse abgeklärt, damit die effektiven Eigentümer auf einen Sanierungsbedarf aufmerksam gemacht werden können.

Protokollauszug der 2. Gemeinderatssitzung
vom 4. April 2003

  • Vermögenshaftpflichtversicherung
    Der Gemeinderat prüft zur Zeit den Abschluss einer Vermögenshaftpflichtversicherung (gemäss Dienst- und Gehaltsordnung). An der GPK – Unterleberberg (Gemeindepräsi-dentenkonferenz) wird dieses Thema an einer der nächsten Sitzungen ebenfalls behan-delt. Der Gemeinderat beschliesst, den Ausgang der Verhandlungen an der GPK abzuwarten.
  • Vertrag mit Firma Hauri Transporte
    Der neue Vertrag über die Abfallentsorgung mit der Firma Hauri Transporte GmbH wird mit kleinen Änderungen gutgeheissen.
  • Schulbus
    Nachdem die Schulbusfahrerin auf Ende Schuljahr gekündigt hat, ist die Nachfolge neu zu regeln. Interessentinnen haben sich bereits gemeldet. Jetzt ist noch die Frage eines entsprechenden Fahrzeuges zu klären. Da sich die Schülerzahlen (1. bis 6. Klasse) für die nächsten 5 Jahre zwischen 6 und 14 Schüler und Schülerinnen bewegt, muss die Anschaffung eines Kleinbusses geprüft werden. Der Gemeinderat prüft zur Zeit diverse Möglichkeiten, Leasing, Kauf oder entsprechende Entschädigung an die neue Schulbus-fahrerin beim Kauf eines entsprechenden Fahrzeuges.
  • Gemeindewegmacher
    Der bisherige Gemeindewegmacher hat sein Amt aus beruflichen Gründen zur Verfügung gestellt. An der Sitzung konnte bereits sein Nachfolger Christian Lüthi gewählt werden. Christian Lüthi nimmt die Tätigkeit sofort nach der Übergabe auf.
  • Abbruch altes Wasserreservoir
    Nach mehreren Besprechungen mit dem Grundeigentümer, beschliesst der Gemeinderat einen definitiven Beitrag zum Abriss des alten Wasserreservoirs.
  • Leistungsvereinbarung Spitex
    Der Gemeinderat wurde über die zähen Verhandlungen bezüglich der Leistungsverein-barung zwischen den Gemeinden und des Vereins Spitexdienste Galmis orientiert.
  • Nächste Gemeindeversammlungen
    Termine Gemeindeversammlungen 2003: Rechnungsgemeinde 16. Juni 2003 und Bud-getgemeindeversammlung am 4. Dezember 2003.


Protokollauszug der 1. Gemeinderatssitzung
vom 10. März 2003

  • Versicherung
    Der Gemeinderat prüft zur Zeit den Bedarf einer Vermögenshaftpflicht-t-versicherung für die Gemeinde. Diese Versicherung deckt die Kosten, die im Zusammenhang mit Entscheiden des Gemeinderates oder durch Kommissionen entstehen können (nur Vermögensschäden, keine Personenschäden). Der Gemeinderat wird an der kommenden Sitzung definitiv darüber beraten, nachdem weitere Detailangaben vorliegen.
  • Mehrzweckgebäude
    In den beiden Wohnungen müssen verschiedene Unterhaltsarbeiten ausgeführt werden (Fenster, Heizung, Geländer, Trennwand). Der Gemeinderat wird im Spätsommer prüfen, welche Arbeiten fürs kommende Jahr anstehen, damit die Kosten ins Budget 2004 aufgenommen werden können. Dringend musste in der Wohnung West die Heizung repariert werden.
  • Schulbus
    Die heutige Schulbusfahrerin hat aus beruflichen Gründen die Kündigung ihrer Tätigkeit als Schulbusfahrerin der Gemeinde auf Ende Juli 2003 eingereicht. Der Gemeinderat hofft diese Stelle durch eine/n Einwohnerin/Einwohner von Balm zu besetzen. Er wird sich direkt mit verschiedenen Personen in Verbindung setzen und allenfalls ein Infoblatt in alle Haushaltungen abgeben.
  • RobiDog Balmberg
    Die Ansammlung von Abfall bei den RobiDog–Stellen auf dem Balmberg ist enorm. Der Gemeinderat beschliesst, die Behälter an andere Standorte zu setzen, um die Hundekotbehälter vom anderen Müll zu trennen.
  • Rahmenvereinbarung
    Der Gemeinderat stimmt der Rahmenvereinbarung für den "Lebendigen Unterleberberg" im Grundsatz zu. Die Rahmenvereinbarung regelt die Form und die Art für die zukünftige Zusammenarbeit in den Bereichen Schule, Bevölkerungsschutz, Wasser, Abwasser, u.w. unter den Unterleberberger Gemeinden (Balm, Flumenthal, Günsberg, Hubersdorf, Kammersrohr, Niederwil und Riedholz). Die Rahmenvereinbarung wird nun konkretisiert und überarbeitet, damit die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger an den Rechnungsgemeinden darüber entscheiden können.
  • Kehrichtentsorgung
    Die Firma Hauri hat neue Verträge zur Kehrichtentsorgung ausgestellt. Neu sollen die Kosten nicht mehr pauschal sondern pro Einwohner in Rechnung gestellt werden. Unsere Gemeinde sowie auch alle umliegenden Gemeinden sind mit dem Service sehr zufrieden und werden darum auch weiterhin mit der Firma Hauri zusammen arbeiten.
  • Leistungsvereinbarung
    Die Leistungsvereinbarung Spitexdienste Galmis wird zur Zeit zusammen mit den Vertragsgemeinden überarbeitet.
  • Einsprachen
    Der Gemeinderat hat zwei Einsprachen bezüglich der Kehrichtgebühren für das Jahr 2002 behandelt und diese teilweise gutgeheissen.

Gemeinde Balm, www.balm-balmberg.ch, aktualisiert am 20.02.2008